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Golfende Wirbelsäule

Die Golfende Wirbelsäule

Die komplexe Wirbelsäulenbelastung beim Golfschwung: Jeder Golfer träumt davon, den Ball soweit zu schlagen wie Tiger Woods oder John Daly.

Welche Belastungen dabei auf die Wirbelsäule einwirken wird erst dann realisiert, wenn Rückenschmerzen auftreten. Im Bereich der zuvor beschriebenen Strukturen der Wirbelsäule entsteht während der komplizierten Golfschwungbewegungen eine Kombination  aus Kompressions-, Torsions-, Biegungs- und Scherkräften, woraus in der Spitze Druckwerte von mehr als dem achtfachen des Körpergewichts resultieren können.

Daher ist es verständlich, dass Rückenschmerzen in der Statistik orthopädischer Beschwerden beim Golfsport an erster Stelle stehen.

Ursachen für Wirbelsäulenbeschwerden beim Golfen

  • Fehlerhafte Schwungtechnik mit zu viel Kraftaufwand und zu viel Rotation beim Ausholen und zu starker Lordose am Ende des Durchschwungs
  • Falsches Schlägermaterial
  • Trainingsfehler
  • Fehlverhalten zu Beginn, d. h. Verzicht auf effektive Dehnungsübungen ohne Einspielen auf der Driving Range
  • Schlechter (grenzwertiger) Trainingszustand der Rumpfmuskulatur

In der Gruppe der Golfanfänger und der Hobbygolfer treten Wirbelsäulenbeschwerden am häufigsten auf. Bei Kindern und Jugendlichen sind Wirbelsäulenbeschwerden häufig auf Trainingsfehler zurückzuführen. Die erhöhte Beweglichkeit der jugendlichen Wirbelsäule wird in den Wachstumsperioden weiter durch das Missverhältnis zwischen Körpergröße und zu schwach ausgebildeter Muskulatur gesteigert.

Wird in dieser Phase zu häufig und zu intensiv trainiert, führt dies zu Rückenschmerzen und evtl. zu bleibenden Schäden an den Wirbel- und Rippengelenken. Beim Profigolfer und in der Gruppe der guten Golfspieler werden Wirbelsäulenbeschwerden in der Regel ebenfalls durch Trainingsfehler mit einseitiger Überlastung provoziert.

Tipps und Verhaltensregeln zur Vermeidung von Wirbelsäulenbeschwerden beim Golfen

Richard Hageleit betreute 1997 bis 2001 offiziell den Golf Club Weißensberg, Handicap 14

Richard Hageleit betreute 1997 bis 2001 offiziell den Golf Club Weißensberg, Handicap 14

Allgemeine Trainingsregeln

  • Die Amateur- und Hobbygolfer sollten weniger Wert auf die Schlagweite legen, sondern unter Anleitung eines Golfpros an einer sauberen Schlagtechnik arbeiten.
    Der Driver bringt erst dem Golfer mit einstelligem Handicap wirklich Vorteile. Nur er braucht die Länge, um mit dem zweiten Schlag das Grün zu erreichen.
  • Eine große Bedeutung liegt im Ausgleich der muskulären Dysbalance der wirbelsäulenstabilisierenden Muskulatur. Ein gezieltes Muskelaufbautraining hat sowohl präventiv, als auch therapeutisch einen hohen Stellenwert.
  • Der gute Golfer, der regelmäßig lange Schläge ausführt, muss Wert auf eine gut trainierte Rumpfmuskulatur legen. Ohne ein regelmäßiges Muskelaufbautraining besteht auch für ihn, trotz guter Schwungtechnik, ein erhöhtes Verletzungsrisiko der Wirbelsäule. Ohne eine gepflegte und gut trainierte Muskulatur lassen sich die spektakulären Schlagweiten der Professionals nicht erreichen.
  • Eine besonders wichtige Aufgabe liegt in der verantwortungsvollen Gestaltung des Kinder- und Jugendtrainings durch einen ausgewogenen Trainingsplan, der den golftypischen Gefährdungen während des Wachstums gerecht wird.
  • Das natürliche Schwunggefühl des Jugendlichen soll gefördert und geformt werden, zu viel Rotation in der Aushol- und Durchschwung-Bewegung sollte vermieden werden.
  • Das Training langer Schläge sollte bis zum Ende des Wachstums nur sehr dosiert durchgeführt werden. Auch in diesem Zusammenhang ist ein begleitendes Muskelaufbautraining von unschätzbarem Wert.

Korrektur der Schwungtechnik

  • Hauptgefährdungspotential für akute und chronische Rückenbeschwerden sind die Endstellungen der Ausholbewegungen mit einem zu weiten Zurückführen des Schlägers und einer zu starken Torsion der Wirbelsäule (X-Faktor) und die Endposition des Schwunges mit einer zu starken Lordosierung der Wirbelsäule (C-Stellung).
  • Derzeit verkürzen alle namhaften Golfschulen die Ausholbewegungen und beenden den Schwung in einer geraden Wirbelsäulenstellung. Diese Korrekturen reduzieren grundsätzlich das Risiko der schwungtechnisch bedingten Wirbelsäulenbeschwerden.

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